Wir beschäftigen uns mit Tiefenpsychologie

Schon mal auf Freuds Couch gelegen?

Früher haben sich Wiener dies gegenseitig gefragt, heute ist dies natürlich nicht mehr so leicht zu bewerkstelligen. Der berühmte Tiefenpsychologe ist schon mehr als 60 Jahre tot. Doch seine Couch kann man immer noch sehen. Freud ging ins Exil nach London, seine Tochter lebte bis 1982 in dem Haus, in dem sich mehr als 2.000 Antiquitäten befinden. Vater und Tochter gingen nicht nur dem selben Beruf nach, sie hatten auch das gleiche Hobby. Neben Stücken aus Ägypten, Griechenland und dem Orient reihen sich Bücherregale an den Wänden auf. Freud sammelte schließlich nicht nur fachspezifische Literatur. Die Bücher und die Antiquitäten mögen zwar interessant sein, doch mit der Couch können sie nicht mithalten. Hier hat der Befürworter des Unterbewusstseins seine ersten Therapieerfolge erlebt. Ob man sich auf der Couch immer noch in sein Unterbewusstsein kämpfen kann, darf man bei einem Besuch des Hauses gern selbst feststellen. Denn heute befindet sich in dem ehemaligen Wohnhaus ein Museum.

Besucher dieser Erinnerungsstätte erzählen, wie unglaublich bequem die Couch ist, was sicherlich auch an dem teuren iranischen Teppich und den importierten Kissen liegt. In dem Museum gibt es auch einen Shop, in dem man die Couch zwar nicht nachbestellen kann, dafür aber jede Menge interessanter Bücher und schöner Souvenirs findet. Man sollte sich am besten einmal selbst dort umschauen. Auf der neuen Seite wimdu.de kann man sich eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in der Nähe der Schaustätte mieten. Das Museum befindet sich in Hampstead, nur 4km vom Zentrum Londons entfernt, in einer der schöneren Wohngegenden.Das Museum selbst kann man auch mieten, egal ob für Meetings oder Essen oder gar einen Film. Eine Tagung von Psychologen an diesen Ort einzuladen, wäre doch eine schöne Idee. Da sollten Veranstaltungsfirmen sich aber beeilen, Termine müssen weit im Voraus gebucht werden. Besucher haben dies nicht nötig.